Beratung · Projektberatung · Nahrungsergänzungsmittel

Latest Posts

Forum Insitut – Workshop Nahrungsergänzungsmittel

Praxiseminar
Entwickeln Sie in diesem Seminar anhand einer praktischen Fallstudie gemeinsam mit den Referenten eine Verpackung sowie die passende „Werbelyrik“ für Ihr Nahrungsergänzungemittel.

Themen

  • Gestalten Sie inhaltlich die Verpackung eines Nahrungsergänzungsmittels (NEM)
  • Rechtskonforme „Packungstexte“: Dies sind Ihre ersten Schritte
  • Gemeinsam „Werbelyrik“ entwickeln
  • Die Folgen übertriebener Werbeaussagen
  • Exkurs: Funktionelle Lebensmittel – Besonderheiten und Unterschiede zu NEM

Ziel der Veranstaltung

Dieser Workshop gibt Ihnen einen Einblick in den regulatorischen Rahmen von Nahrungsergänzungsmitteln und vermittelt dabei die direkte praktische Umsetzung der Vorgaben im Marketing.
Anhand einer praktischen Fallstudie entwickeln Sie gemeinsam mit den beiden Referenten eine (Ver-)Packung sowie die passende „Werbelyrik“ für Ihr Produkt. Ausgehend von einem Warenzeichen und einer Rezeptur starten Sie mit einer leeren Verpackung, die Schritt für Schritt regulatorisch konform und zudem werbewirksam „gefüllt“ werden muss. Dabei erhalten Sie Antworten auf die zentrale Frage „Was darf, kann und muss ich?“ bzw. „Was darf ich nicht?“.
Mit diesem Praxiswissen kehren Sie gut vorbereitet in Ihr Unternehmen zurück und sind in der Lage, Ihre Produkte rechtskonform und dennoch kreativ zu gestalten – die Basis für ein nachhaltig erfolgreiches Marketing!

Teilnehmerkreis

Sie befassen sich seit Kurzem bzw. in Kürze mit Nahrungsergänzungsmitteln und möchten einen guten Ein- und Überblick bzgl. des Marketings von Nahrungsergänzungsmitteln erhalten – sowohl regulatorisch als auch praktisch?
Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für Sie!

Ihre Referenten

Dr. Kirsten Plaßmann
KLEINER Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, Stuttgart
Xaver Steiner
Steiner Projektberatung, Augsburg

Rückfragen & Kontakt

...
Elsa Eckert

Konferenzmanagerin Healthcare

+49 6221 500-650

e.eckert@forum-institut.de
Inhouse-Angebot anfordern

Functional Food eine Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln?

Funktionelle Lebensmittel in Englisch „Functional Food“ sind allgegenwärtiger als man meint. Angefangen von angereicherten Joghurts bis hin zu Multivitaminsäften. Gute Nacht Brot, Omega 3 Wurst oder Margarine zur Senkung der Cholesterinwerte sind nur wenige Beispiele wie Functional Food Einzug in die Lebensmittelregale hält. Eine genaue Definition für Functional Food existiert bislang noch nicht. Eine möglicher Ansatz für eine Definition von functional food wäre vielleicht: „Bei Functional Food oder funktionelle Lebensmittel handelt es sich um Lebensmittel die durch Ihren Nährwert und durch den Zusatz von Nährstoffen und Pflanzenstoffen einen gesundheitlichen Nutzen aufweisen können und dabei den Gesundheitszustand verbessern und sogar Krankheitsrisiken vermindern können“. So ist es nicht verwunderlich, dass in Amerika Functional Food Säfte mit Cranberry auf dem Markt sind, die wie folgt beworben werden: „Der regelmäßiger Verzehr von Cranberry-Saft hilft Ihnen dabei sich vor Krebs zu schützen“. Was weitaus weniger bekannt ist, dass die führende Nation auf dem Gebiet von Functional Food Japan ist.

In Deutschland und Europa sehen viele Konsumenten in Functional Food mittlerweile eine echte Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln, indem praktischerweise die gesundheitsfördernden Stoffe gleich mit der Ernährung aufgenommen werden und das lästige Denken an die täglichen Pillen, Kapseln, Tabletten ist dann Vergangenheit. Wenn man Marktforschungsdaten Vertrauen schenken mag, sucht heute bereits jeder Dritte Deutsche nach funktionellen Komponenten in Lebensmitteln.

Die Steiner-Projektberatung entwickelt und realisiert Functional Food Konzepte für seine Kunden aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Darunter gehören bislang Wurstwaren, Milchprodukte und Getränke. Neuerdings wird mit einem Kunden ein Verfahren entwickelt, das es mittels einer patentierten Technologie ermöglicht auf verschiedenste Lebensmittel eine homogene Nährstoffmischung dosisgenau aufzutragen. Denn eine exakte Dosierung ist für ein funktionelles Lebensmittel genauso obligatorisch wie für ein Nahrungsergänzungsmittel. Es bleibt sich dann gleich ob 100g des Functional Food verzehrt wird, oder ob 2 Kapseln des Nahrungsergänzungsmittels geschluckt werden. Dieses neuartige Verfahren gewährleistet dann in der Herstellung von Functional Food noch mehr Sicherheit. Ein wesentlicher Meilenstein für den Zukunftsmarkt Functional Food.

Xaver Steiner

13.September 2016

Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke – die Zukunft?

Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke die Nachfolger der ergänzenden bilanzierten Diäten. Ab 20. Juli 2016 ist jetzt Schluss mit den „verkappten“ Arzneimitteln? Muss jetzt der Forderung nach randomisierten kontrollierten Studien, den sogenannten RCT`s (ransomized controlled trial) Folge geleistet werden oder sind Doppelblindstudien für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke doch nicht notwendig?

Fest steht, dass im Rahmen des Notifizierungsverfahrens für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke der Lebensmittelunternehmer den zuständigen Behörden ein Etikett mit allen Angaben übermitteln muss. Das gilt für alle Mitgliedsstaaten in denen das betreffende Erzeugnis in Verkehr gebracht wird. Ferner müssen der Behörde auf Verlangen alle anderen Informationen zur Verfügung gestellt werden, damit diese sich davon überzeugen kann, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Das sind unter anderem Produktspezifikationen und wissenschaftliche Daten zum Produkt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) kann somit vom Hersteller die Vorlage von wissenschaftlichen Arbeiten und Daten verlangen.

Das heißt, dass ein Dossier zur Belegung der Notwendigkeit, Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit des Produktes als Lebensmittels für besondere medizinische Zwecke erstellt werden sollte. Bei Anforderung durch das Amt wird es zu einem „Muss“. Besser ist es also auf jeden Fall vor des „Inverkehrbringens“ des Produktes ein Dossier anzufertigen und dieses im Falle des Falles parat zu haben.

Für bestehende „ergänzende bilanzierte Diäten“ gilt zwar die Übergangsfrist von 3 Jahren und somit könnte davon ausgegangen werden, dass hierzu keine Dossiers zum Wirksamkeitsnachweis notwendig wäre. Irrtum – das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelrecht), nicht aber die amtliche Überwachung, kann im Rahmen der „erweiterten Notifizierung“ bereits ab den 20. Juli 2017 auch für Altbestände an ergänzenden bilanzierten Diäten Dossiers abfordern.

Ob das BVL das machen wird ist fraglich, ob der Überlastung und Antragsflut. Dennoch bleibt das Risiko bestehen, zumal Vertreter der europäischen Kommission die Mitgliedsstaaten dazu aufrufen Dossiers anzufordern.

Xaver Steiner

Augsburg, den 06.09.2016

 

Unterstützung durch die Steiner-Projektberatung

Die Steiner-Projektberatung ist darauf spezialisiert Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke zu konzipieren und zu entwickeln. Die Kooperation mit führenden wissenschaftlichen Institutionen, Sachverständigen und spezialisierten Rechtsanwälten ermöglicht die Entwicklung eines ganzheitlichen Produktkonzeptes, von der Idee über die Rechtsklärung, der Durchführung von Studien bis hin zur Erstellung von Dossiers.

Neu bei NORMA: Superfood ab sofort im Sortiment

Nürnberg (ots) – Gut und besser ergänzen sich prima – unter diesem Motto optimiert der Discounter NORMA ständig sein Sortiment. Neu in vielen NORMA-Filialen sind jetzt zum Beispiel die sechs verschiedenen Müsli-Sorten der beliebten Eigenmarke Bio-Sonne, die viele gesunde Vitamine und Ballaststoffe im 375-Gramm-Beutel zur Verfügung stellen: Sanddorn, Aronia, Goji-Beeren, Chia-Samen, Kokos-Banane oder Ingwer-Ananas, schonend gebackene Superfrucht-Zutaten als verschiedene Bio-Müsli-Sorten – wer das Frühstück so lecker und gesund startet, nimmt reichlich Energie und Power mit in den Tag. Das gilt umso mehr, als es auch diese Superfrucht-Mischung zum superkleinen NORMA-Preis zu kaufen gibt: Ganze 2,59 Euro kostet der 375-Gramm-Beutel, mit der aktuellen Neueinlistung weitet der Discounter aus Nürnberg die Auswahl an gesunden und kostengünstigen Bio-Müslis in seinen Regalen auf jetzt 16 verschiedene Sorten aus.

Superfood. Überall findet dieser Begriff jetzt Verwendung, wenn es um die gesundheitsfördernde Wirkung von Lebensmitteln mit besonders hohen Vitamin-, Mineralien-, und Ballaststoffanteilen geht. Ein immer stärker nachgefragtes Beispiel ist die ursprünglich in Mexiko beheimatete Chia-Pflanze – sie hat nachweislich schon zur Ernährung der Mayas und Azteken und anderer amerikanischer Ureinwohner gehört. Unbestritten ballt sich in den Chia-Samen eine hohe Konzentration an Antioxidantien wie Polyphenolen, die im Körper zu den sogenannten Radikalfängern und somit zu den anerkannten Zellschützern gehören. Zugeordnet wird den Chia-Samen außerdem ein höherer Eisengehalt als etwa beim Spinat – und auch der Kalzium-Anteil soll im direkten Vergleich dem in der Milch überlegen sein. Ähnlich viel Gutes wird zunehmend häufig über die Aronia-Beeren und schon immer über den Klassiker Sanddorn berichtet, der wie die Goji-Beeren zu den „Superfoods“ im bei NORMA neu erhältlichen Bio-Müsli gehört.

Pressemeldung | 17.8.2016

Lebensmittelunverträglichkeiten in Deutschland

Spanne zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlicher Überempfindlichkeit ist gewaltig

Berlin (ots) – Eine aktuelle Umfrage von nu3, den Experten für gesunde Ernährung, hat ergeben, dass das Auftreten von Lebensmittelintoleranzen und die Selbsteinschätzung der Befragten oft nicht übereinstimmen.

Laut der nu3 Studie, für die deutschlandweit 1.000 Personen befragt wurden, geben 25 Prozent an, an einer Unverträglichkeit gegen Lactose, Fructose, Gluten oder Histaminin zu leiden. Konkret sind 29 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer der Annahme, betroffen zu sein. Die Realität sieht jedoch anders aus: knapp drei Prozent der Befragten denken, an einer Fructoseintoleranz zu leiden. Mediziner schätzen diese Zahl jedoch fast zehnmal so hoch ein. Hingegen denken knapp vier Prozent, Gluten nicht zu vertragen – während es in Wirklichkeit nicht einmal 0,5 Prozent sind.

Selbsttests sorgen für Klarheit
Diese Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlicher Diagnose bestätigt auch Dr. med. Michael Prang, Medical Advisor bei nu3: „Die Ergebnisse der Umfragen zeigen deutlich, dass nicht alles, was sich wie eine Unverträglichkeit anfühlt, auch tatsächlich eine ist. Darum ist es ratsam, bei Beschwerden systematisch vorzugehen. Der erste Schritt ist der Selbsttest, um sich anschließend Klarheit mit professioneller Hilfe zu verschaffen.“ Einfache Selbsttests zur Bestimmung von Intoleranzen kann man zuhause durchführen. Alternativ kann der Betroffene auch einfach ein Ernährungstagebuch führen und so sukzessive alle Lebensmittel vom Speiseplan eliminieren, die Beschwerden auslösen.

Misstrauen unter älteren Konsumenten und Männern
Auffällig ist die sehr unterschiedliche Einschätzung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten in verschiedenen Altersgruppen. Senioren (über 65 Jahre) leiden gemäß ihrer eigenen Einschätzung seltener an Unverträglichkeiten. Generell sind sie dem Thema gegenüber skeptisch eingestellt. Besonders Männer haben wenig Verständnis für Lebensmittelallergien: 28 Prozent gaben an, das „Gehabe“ rund um Intoleranzen für übertrieben zu halten.

Trotz der weit verbreiteten Unwissenheit über Lebensmittelunverträglichkeiten zeigt sich eine klare Tendenz: das Bewusstsein für die eigene Ernährung steigt. Nicht zuletzt wegen ständig neuer Food-Trends und Social-Media-Hypes wie Clean Eating, Paleo oder Vegan. Immer mehr junge Menschen, insbesondere Frauen, beschäftigen sich zunehmend mit Food, Ernährungstrends und einem gesunden, aktiven Lifestyle. Die Flut an dogmatischen Empfehlungen aus sozialen Netzwerken kann aber auch verunsichern – im Zweifel ist es immer ratsam, sich von wirklichen Experten beraten zu lassen.

Weitere Infos zur Studie finden Sie hier: https://www.nu3.de/c/studie-lebensmittelunvertraeglichkeiten/

Pressemeldung: http://www.presseportal.de/pm/116967/3390391

Neue Havard Studie bestätigt …

Fettwechsel schützt vor Herzinfarkt, Demenz und Krebs – Gesundheitsrisiko von gesättigten Fettsäuren bestätigt

Hamburg (ots) – Die am 5.7.2016 veröffentlichte Studie der Harvard School of Public Health bestärkt bisherige Erkenntisse in Bezug auf die häufigsten Volkskrankheiten und Todesursachen der Deutschen: kardiovaskuläre oder neurodegenerative Krankheiten und Krebs. Denn das Risiko, an ihnen zu erkranken, wird laut Studie durch den Verzehr von gesättigten Fettsäuren erhöht. Der Verzehr mehrfach ungesättigter Fettsäuren, v.a. Omega-3, senkt das Risiko hingegen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer fettgesunden Ernährung. Die Forschungsarbeit, die im renommierten JAMA internal medicine veröffentlicht wurde, empfiehlt dafür einen Fettwechsel: Konsumenten sollen Lebensmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren gegen jene mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren autauschen. So sollten statt Fleisch Fisch, statt Butter Margarine und statt Snacks und Süßem lieber Nüsse auf deutschen Tellern landen.

Diese Meinung vertritt auch Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm: „Fett ist nicht per se der Dickmacher und Bösewicht, sondern kann sogar eine positive Wirkung auf Gesundheit und Gewicht haben. Wenn die Kalorienmenge insgesamt nicht zuviel ist und wenn es die richtigen Fette sind“, betont die Spezialistin. Diese große Studie bestätigt die Vermutung, dass der Ersatz von gesättigten durch mehrfach ungesättigte Fette das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erheblich senken kann. Das lässt sich schnell und unkompliziert realisieren. „Wer sich pflanzliche Streichfette statt Butter aufs Brot streicht, tut seinem Herzen etwas Gutes. Und wenn es dann noch Vollkornbrot ist, gibt es noch einen extra Gesundheitseffekt.“, sagt Dagmar von Cramm.

Dieser „Fat Swap“ aus den Ergebnissen der Havard Studie stützt aktuelle Ernährungsrichtlinien wie z.B. die Leitlinie zur Fettzufuhr der DGE. In der Praxis ist für Verbraucher besonders interessant: Wer ein Jahr lang 20 Gramm Margarine oder pflanzliche Streichfette statt Butter auf sein Brot streicht, kann die Aufnahme von ungünstigen gesättigten Fettsäuren um ca. 2 Kilogramm reduzieren. Zugleich wird mit diesem kleinen Ernährungstrick die Aufnahme von essentiellen (mehrfach ungesättigten) Fettsäuren verbessert, um ca. mehr als 1 Kilogramm pro Jahr. Allein dieser kleine Fetttausch leistet einen Beitrag für die Gesundheit und kann langfristig das Risiko für Herzinfarkt senken.

Insgesamt sollten Verbraucher bei der Speiseplanung weniger Lebensmittel mit gesättigten Fettsäuren, wie Butter und Käse, auswählen und dafür auf nährstoffreiche Lebensmittel mit vielen ungesättigten Fettsäuren, wie Mandeln, Avocados und Produkte auf Pfanzenöl-Basis wie Streichfette, zurückgreifen. Streichfette aus pflanzlichen Zutaten einschließlich Sonnenblumen-, Leinsamen- oder Rapsöl können Konsumenten helfen, mehr gesunde Fettsäuren in ihre Ernährung zu integrieren.

Die komplette Studie zum Nachlesen finden Sie unter folgendem Link http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2530902

Pressemeldung: http://www.presseportal.de/pm/112886/3371688

Warum Süßgebäck künftig Salz enthalten kann – neue Gesetzgebung für Lebensmittel

Bielefeld (ots) – Seit dem 13. Dezember 2014 gilt eine neue EU-Verordnung für Lebensmittel: die Lebensmittelinformationsverordnung, kurz LMIV genannt. Das Unternehmen Dr. Oetker hat sich bereits frühzeitig mit der neuen Verordnung beschäftigt und wird seine Produktkennzeichnung planmäßig umstellen. Was es mit der neuen Verordnung auf sich hat und welche Vorteile sie dem Verbraucher bietet, erklärt Dr. Petra-Alina Unland, Leiterin für internationales Lebensmittelrecht bei Dr. Oetker.

Gilt die neue Verordnung für alle Lebensmittel?
Dr. Unland: Die neue Verordnung gilt für fast alle Lebensmittel von europäischen Herstellern, die verpackt oder unverpackt sind. Während für alle weiterverarbeiteten Produkte wie zum Beispiel Pizza künftig eine Nährwertkennzeichnung Pflicht ist, können unverarbeitete Lebensmittel, die aus einer Zutat bestehen, hiervon ausgenommen werden. Ausnahmen sind demnach Nüsse, aber auch Kräuter, Gewürze, Hefe, Backpulver, Kaugummi oder alkoholische Getränke mit mehr als 1,2% Alkohol.

Was ändert sich bei den Nährwertangaben?
Dr. Unland: Dr. Oetker macht bereits seit vielen Jahren freiwillig Angaben über die Nährwerte in seinen Produkten, um den Verbrauchern eine Orientierung und Entscheidungshilfe für eine ausgewogene und bewusste Ernährung zu geben. Mit der neuen Verordnung wird diese Nährwertkennzeichnung auf Produktverpackungen für alle Lebensmittelhersteller nicht nur vereinheitlicht, sondern auch verpflichtend. Das bedeutet, spätestens ab 2016 müssen auf jedem Produkt mindestens folgende Nährwerte für 100g/100ml gekennzeichnet sein: Energie in kcal/kJ, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz. Angaben zu Transfettsäuren, Cholesterin, Omega-3-Fettsäuren und Natrium sind innerhalb der Tabelle nicht mehr erlaubt. Eine bestehende Nährwertkennzeichnung muss schon seit dem 13. Dezember 2014 der neuen Verordnung entsprechen.

Gibt es auch Änderungen beim Zutatenverzeichnis?
Dr. Unland: Wie bisher müssen die einzelnen Zutaten eines Produktes immer der Menge entsprechend in absteigender Reihenfolge im Zutatenverzeichnis aufgeführt werden. Was sich aber zugunsten des Verbrauchers ändert, ist die Hervorhebung der allergenen Zutaten im Zutatenverzeichnis. Bei Dr. Oetker erfolgt das durch Fettdruck und Großschreibung. Zu Allergenen zählen diejenigen Zutaten eines Lebensmittels, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können. Auch bei „loser Ware“ ist die Information zu allergenen Zutaten künftig verpflichtend. Das heißt, der Bäcker muss bei Brötchen mögliche Allergene kennzeichnen, ebenso der Metzger bei Fleisch- und Wurstwaren. Auch Gerichte in einem Restaurant, in einer Kantine oder an einem Imbiss müssen hinsichtlich der Allergene gekennzeichnet sein.

Auf welche Neuerungen müssen sich Verbraucher noch einstellen?
Dr. Unland: Alle Pflichtangaben müssen an einer gut sichtbaren Stelle platziert und gut lesbar sein. Dazu hat der Gesetzgeber eine Mindestschriftgröße festgelegt, die immer abhängig von der Größe der Verpackungsoberfläche ist. Unterschreitet die größte Oberfläche einer Verpackung eine bestimmte Größe, so gibt es Ausnahmen in Bezug auf die Mindestgröße oder die Nährwertkennzeichnung. Ist die größte Verpackungsseite zum Beispiel nur so groß wie eine gewöhnliche Streichholzschachtel, so muss der Hersteller keine Nährwerte angeben. Zudem werden Zubereitungsanleitungen künftig ausformuliert. Bisher war eine Darstellung durch Piktogramme und Symbole möglich. Nach der neuen Verordnung müssen die Zubereitungsanleitungen ausformuliert werden, die Piktogramme können aber als Ergänzung bestehen bleiben.

Hat die neue Verordnung denn nur Vorteile für die Verbraucher?
Dr. Unland: Die neue und für alle europäischen Lebensmittelhersteller geltende Verordnung bringt durchaus Vorteile für den Verbraucher. Durch die einheitlichen Nährwertangaben können beispielsweise Lebensmittel leichter miteinander verglichen werden. Auch die Angabe von Allergenen – nicht nur bei verpackten Lebensmitteln, auch im Restaurant – wird für die meisten Allergiker hilfreich sein. Ein Aspekt, der den Verbraucher irritieren könnte, ist die künftige Deklaration von Salz.

Warum ist die künftige Deklaration von Salz irritierend?
Dr. Unland: Bisher wurde auf den Verpackungen der Natriumgehalt ausgewiesen. Statt Natrium wird aber demnächst Salz angegeben. Es ist allerdings der Natriumgehalt, über den der Verbraucher informiert werden sollte. Denn Natrium ist für den Körper wichtig und reguliert unter anderem den Wasserhaushalt. Bei Menschen mit Bluthochdruck kann Natrium einen ungünstigen Einfluss haben. Sowohl ein Zuviel als ein Zuwenig ist also gesundheitlich bedenklich. Statt dem Natriumgehalt soll aber Salz deklariert werden, weil der Gesetzgeber meint, dies verstehe der Verbraucher besser. So muss alles vorhandene Natrium, auch das natürliche, mit einem Faktor in Salz umgerechnet werden. Das erfolgt, indem der Natriumgehalt mit 2,5 multipliziert wird. Dadurch wirkt der Salzgehalt bei einigen Produkten mitunter recht hoch. Der deklarierte Salzgehalt ist also nur eine Rechengröße. Viele Konsumenten werden davon ausgehen, dass, wenn auf einem Produkt Salz steht, dieses zugefügt wurde. Wer also künftig Kuchen oder Kekse kauft, die mit Backpulver gebacken wurden, wird feststellen, dass diese nun nicht unerheblich viel „Salz“ enthalten. Hierbei handelt es sich aber nicht notwendigerweise um Salz, das zugeben wurde, sondern um den Natriumanteil, der im Backpulver enthalten ist.

Neue Lebensmittelinformationsverordnung
Die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) regelt in der Europäischen Union (EU) die einheitliche Kennzeichnung von Lebensmitteln. Sie gilt ab dem 13. Dezember 2014 verbindlich in allen EU-Mitgliedsstaaten und löst damit die bisherige europäische Etikettierungs-Richtlinie, die deutsche Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, die europäische Nährwertkennzeichnungs-Richtlinie sowie die deutsche Nährwertkennzeichnungs-Verordnung ab.

Das hat sich geändert!

   - Einheitliche Nährwertangaben für alle Produkte
   - Hervorhebung von Allergenen in den Zutatenlisten
   - Deklaration des Salzgehaltes, statt des Natriumgehaltes
   - Neue Mindestschriftgrößen
   - Zubereitungsanleitungen in Worten und Zahlen

Pressemeldung: http://www.presseportal.de/pm/41198/2879413

Auf welche Vitalstoffe es in der Ernährung ankommt

Hamburg (ots) – Ein starkes Immunsystem ist wichtig für die Abwehr von Krankheitserregern. Wie das Fitness- und Gesundheitsmagazin VITAL berichtet, spielt die Ernährung dabei eine wichtige Rolle. Hintergrund: Mehr als 70 Prozent der Immunzellen befinden sich im Darm. Ihre Einsatzbereitschaft wird durch die Nahrungsaufnahme erheblich beeinflusst. Beispiel Fette: Eine US-Studie ergab, dass gesättigte Fette aus Burgern oder Bratkartoffeln im Immunsystem verstärkte Entzündungsreaktionen auslösen. Ungesättigte Omega-3-Fette aus Fisch oder pflanzlichen Ölen wirken dagegen entzündungshemmend. Zur erfolgreichen Abwehr von Krankheitserregern benötigt das Immunsystem zudem die Mineralstoffe Kalzium und Magnesium sowie die Spurenelemente Eisen, Zink und Selen. Zwei Liter Mineralwasser, Kräutertee und Saftschorle decken einen Großteil des täglichen Bedarfs.

Experten empfehlen außerdem fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, da Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe das Immunsystem wirkungsvoll unterstützen. Dabei kann man einige Lebensmittel ganz gezielt zur Stärkung der körpereigenen Abwehr einsetzen. Fenchel etwa steckt voller B-Vitamine, die die Bildung von Schleimhautzellen anregen und so Mund, Rachen und Atemwege vor Infektionen schützen. Brokkoli hat durch seinen Gehalt an Beta-Carotin eine krebsvorbeugende Funktion. Zitronen liefern neben viel gesundem Vitamin C auch Zink, das das Virenwachstum stoppen kann. Lauch wiederum versorgt den Körper mit Folsäure. Diese schützt laut einer neuen US-Studie vor Allergien.

Zu den weiteren Top-Lebensmitteln fürs Immunsystem gehören Amaranth (enthält Magnesium und Eisen), Pflaumen (arbeiten als Radikalfänger), Shiitake-Pilze (viel Vitamin D), Brombeeren (ihre Ellagsäure bindet krebserregende Stoffe) sowie Buttermilch (enthält Milchsäurebakterien, die die Darmflora unterstützen).

Pressemeldung: Jahreszeitenverlag

Repräsentative Umfrage zum bewussten Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln

Berlin (ots) – Das Nahrungsergänzungsmittel-Angebot (NEM) in Deutschland ist vielfältig. Die Produkte werden von Verbrauchern in Deutschland genutzt, um Ernährungslücken zu schließen und den Bedarf an essenziellen Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe) zu decken. Jüngst publizierte Ergebnisse zeigen, dass die Konsumenten dies verantwortungsbewusst tun. Eine von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführte repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 NEM-Verwendern hat ergeben, dass der Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln im Allgemeinen nicht mit einer übermäßigen Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen verbunden ist.

Insgesamt wurden 1.070 NEM-Anwender (59 Prozent Frauen, 41 Prozent Männer) im Alter zwischen 18 und 93 Jahren in standardisierten Interviews repräsentativ befragt, die „face to face“ (CAPI) bzw. online durchgeführt wurden. Aus den erhobenen detaillierten Daten wurden die individuellen täglichen Aufnahmemengen von Vitaminen und Mineralstoffen aus NEM berechnet. Außerdem wurden für jeden Befragten – auf der Basis von Umfrage und nationaler Verzehrsstudie II – drei theoretisch denkbare Szenarien mit mittlerer, hoher und sehr hoher Nährstoffzufuhr durch Lebensmittel plus NEM durchgespielt.

Überschreitung der sicheren Zufuhrmenge nur in Einzelfällen
Am häufigsten – von 59,2 Prozent der Befragten – wurde Magnesium ergänzt, gefolgt von Calcium (37 Prozent), Zink (33,6 Prozent) und Selen (23 Prozent). Vitamin C (52,6 Prozent) und Vitamin E (45,3 Prozent) stellten die am häufigsten zusätzlich zugeführten Vitamine dar. Das Risiko für Überschreitungen der wissenschaftlich anerkannten Obergrenze für eine sichere Gesamtaufnahme (Upper Tolerable Intake Level, UL) erwies sich als gering. Vereinzelte Fälle wurden hinsichtlich Vitamin A, Folat, Calcium und Zink registriert. Lediglich bei Magnesium fanden sich mit 143 Fällen (22 Prozent) häufiger Überschreitungen des UL-Wertes, der speziell für Supplemente formuliert ist (250 mg/Tag). Dieser trägt der Tatsache Rechnung, dass höhere Magnesiummengen bei empfindlichen Personen einen abführenden Effekt haben können. Für die meisten Verwender sind die Produkte jedoch gut verträglich. NEM-Verwender sind mehrheitlich gesundheitsbewusst und gut informiert. Laut der Umfrage, gehen die Verbraucher bewusst mit Nahrungsergänzungsmitteln um und konsumieren diese in der Regel entsprechend den Herstellerangaben. Die Hinweise auf der Verpackung beachteten 86 Prozent der Teilnehmer, 93 Prozent waren sich der möglichen Risiken einer überhöhten Zufuhr von Nährstoffen bewusst.

Meist wird nur ein NEM verwendet
Im Mittel verwendeten die Befragten 1,5 Nahrungsergänzungsmittel. Die Mehrzahl der Befragten – nämlich 68,8 Prozent – nutzte ein einziges Produkt, 19,8 Prozent konsumieren zwei NEM. Die meisten Studienteilnehmer gaben an, mit NEM ihre Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden unterstützen zu wollen. Die gleichzeitige Anwendung mehrerer NEM und dadurch bedingt die mehrfache Zufuhr einzelner Nährstoffe kommt sehr selten vor. In über 90 Prozent der Fälle wurden einzelne Nährstoffe mit einem einzigen Produkt ergänzt. Erwartungsgemäß ist das Risiko kritischer Zufuhrmengen umso größer, je mehr Nährstoffe bereits allein über die Nahrung aufgenommen werden. Aber selbst im Worst-Case-Szenario – bei einer theoretischen Addition einer sehr hohen Nährstoffzufuhr sowohl über NEM als auch über die Nahrung – waren UL-Überschreitungen selten festzustellen.

Die Umfrage unter NEM-Verwendern liefert erstmals Erkenntnisse, die eine empirisch fundierte Diskussion möglicher Sicherheitsrisiken durch die Verwendung von Nahrungsmitteln erlauben. Die Studie zeichnet das Bild mehrheitlich verantwortungsbewusster und gut informierter Verbraucher. Das Problem unkritischer und zu hoher Aufnahmemengen ist wesentlich seltener, als dies im öffentlichen Diskurs oftmals angenommen wird.

Weitere Informationen zur Studie sind unter http://ots.de/V3j7v veröffentlicht.

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL)

Pressemeldung: http://www.presseportal.de/pm/12796/3172519

Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Bayerische Bilanz 2015

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersuchte 2015 knapp 70.000 Proben von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen bis hin zu Tabakwaren. Weiterhin brachten die Fachleute des LGL ihre Expertise in zahlreichen interdisziplinären und internationalen Projekten ein, darunter auch im Rahmen des G7-Gipfels. Stark engagierte sich die Behörde auch im Bereich der Kindergesundheit, hier übernahmen LGL-Experten das Projektmanagement der neu konzipierten Schuleingangsuntersuchung. Außerdem leistete das LGL einen großen Beitrag dazu, dass der Öffentliche Gesundheitsdienst die Herausforderungen durch die steigende Anzahl der Asylsuchenden erfolgreich bewältigen konnte. Dies geht aus dem LGL-Jahresbericht hervor, der im Bayerischen Landtag vorgestellt wurde.

Hohe Sicherheit bei Lebensmitteln
Bei den 2015 untersuchten 70.000 Proben fiel mit 0,2 Prozent nur eine geringe Anzahl von Proben als gesundheitsschädlich auf. „Die Beanstandungsquote insgesamt war im Vergleich zu den Vorjahren leicht rückläufig. Sie zeigt, dass die Sicherheit unserer Lebensmittel auch 2015 sehr hoch gewesen ist“, sagt Dr. Andreas Zapf, Präsident des LGL.
Ins Visier des LGL rückten diesmal unter anderem auch Lebensmittel mit der Auslobung „ohne Gentechnik“ und „Bio“. Dabei wurde in keinem Fall ein Verstoß gegen die Auslobung „ohne Gentechnik“ festgestellt. Auch die Rückstandsuntersuchungen des LGL belegen, dass Bio-Lebensmittel ihre Auslobung zu Recht tragen. Rund drei Viertel der untersuchten Bio-Produkte enthielten keinerlei Pflanzenschutzmittel-Rückstände, die übrigen Proben nur geringe, oft umweltbedingte Spuren. Irreführende Bewerbungen traten nur äußert selten auf.

Know-how durch interdisziplinäre, ganzheitliche Herangehensweise
Das Verständnis der Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Mensch und Tier untereinander und mit der Umwelt erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise. Mit dem One-Health-Konzept verfolgt das LGL eine intensive Vernetzung verschiedener Disziplinen, darunter der Human- und Veterinärmedizin, um seine Aufgaben, wie Information und Aufklärung, noch besser und vorausschauend erfüllen zu können. Im Rahmen dessen pflegte das LGL auch 2015 über zahlreiche Projekte einen kontinuierlichen Wissenstransfer mit anderen Behörden und Institutionen. Fachleute vom LGL wirkten z. B. vor und während des G7-Gipfels auf Schloss Elmau an der sicheren Versorgung der Teilnehmer mit, indem sie unter anderem ein Konzept für die Bewältigung biologischer Gefahrenlagen erarbeiteten oder die Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene erfolgreich sicherstellten.
Außerdem beteiligten sich die Experten des LGL an über 100 verschiedenen Forschungsprojekten, unter anderem in Zusammenarbeit mit verschiedenen bayerischen Universitäten, der Universitat de Barcelona, dem Bundesinstitut für Risikobewertung, dem Fraunhofer-Institut oder dem Bayerischen Landesamt für Umwelt.

Gesundheitswesen: Initiativen und Herausforderungen 2015
Ein Schwerpunkt im Bereich der Öffentlichen Gesundheit war das Pilotprojekt Gesundheits- und Entwicklungsscreening (GESiK) im Kindergartenalter. In der neu konzipierten Schuleingangsuntersuchung sollen Kinder künftig ein Jahr früher als bisher untersucht werden. Das vorbereitende Pilotprojekt GESiK, das derzeit in mehreren Landkreisen evaluiert wird, hat das Ziel, Kindern mit Entwicklungsrückständen nun mehr Zeit für die Förderung einzuräumen und ihnen damit größere gesundheitliche Chancengleichheit und damit auch verbesserte Chancen für den Schuleinstieg zu eröffnen. Erste Untersuchungen fanden bereits statt.
Vor besonders großen Aufgaben stand der Öffentliche Gesundheitsdienst 2015 durch die Ankunft zahlreicher Flüchtlinge und Asylsuchender in Deutschland. „Das LGL hat die Gesundheitsämter vor diesem Hintergrund umfassend beraten und mit unterschiedlichen Informationsmaterialien zur Kontrolle verschiedener Infektionskrankheiten, wie z. B. Masern und Windpocken, maßgeblich unterstützt. Zudem wurden Labor-Screeninguntersuchungen bei Asylbewerbern durchgeführt, darunter HIV-Serologie, Hepatitis B-Serologie und Untersuchungen auf Tuberkulose“, sagt Zapf. „Dank der Infektionsschutzmaßnahmen, der Aufklärungsarbeit und der Impfinitiativen konnte Infektionskrankheiten in Massenunterkünften bis auf vereinzelte, kleinere Ausbrüche, wie z. B. Windpocken, erfolgreich vorgebeugt werden“, ergänzt der LGL-Präsident.

Das LGL erfüllte darüber hinaus zahlreiche weitere Aufgaben in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Tiergesundheit sowie Arbeitsschutz und Produktsicherheit. Dazu gehörten u.a. die Gesundheitsberichterstattung, die Erfassung meldepflichtiger Infektionskrankheiten, die Tierseuchenbekämpfung und der Tierschutz. Auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung verschiedener Berufsgruppen zählten 2015 zum Aufgabenspektrum.

Der vollständige Jahresbericht 2015 steht unter www.lgl.bayern.de zum Download zur Verfügung.

Pressemeldung: https://www.lgl.bayern.de/presse/detailansicht.htm?tid=328543

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen